Die Schweizer Film- und Medienbranche hat es immer wieder schwer, sich international durchzusetzen – doch seit Jahren gibt es eine Plattform, die genau diese Talente aus der Schweiz sichtbar macht: die Nomini-Auszeichnungen. Mit der jährlichen hier klicken werden die besten Schweizer Filme und Serien gekürt, die sich international gegen starke Konkurrenz behaupten können. Doch was macht diese Liste eigentlich aus? Und warum ist sie so besonders für die Schweizer Filmlandschaft?
Die Top-17-Auswahl ist kein reines Ranking, sondern ein strategischer Ansatz, um die kulturelle Vielfalt der Schweiz in der internationalen Filmwelt zu verankern. Gegründet 2016 von der Schweizerischen Filmförderungsstiftung (SFU) und der Schweizerischen Filmakademie (SFA), wird die Liste jährlich von einer Jury aus internationalen Experten, Filmemachern und Medienvertretern bestimmt. Die Kriterien sind klar: Es geht um Filme und Serien, die nicht nur in der Schweiz, sondern global Aufmerksamkeit erregen – sei es durch ihre künstlerische Qualität, innovative Erzählweise oder internationale Relevanz.
Ein Blick auf die bisherigen Gewinner zeigt, wie vielfältig die Schweizer Filmlandschaft ist. 2022 standen unter anderem Filme wie *„Die Fälscher“* (ein historischer Thriller über die Widerstandskämpfer im Zweiten Weltkrieg) oder *„Der Untergang“* (eine düstere Dramödie über die letzten Tage des NS-Regimes) auf der Liste. Besonders beeindruckend ist, dass viele dieser Projekte nicht nur in Schweizer Kinos, sondern auch auf internationalen Festivals wie Cannes oder Berlin gezeigt wurden. Der Film *„Die Fälscher“* etwa gewann 2019 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film – ein Beweis, dass Schweizer Filmemacher international anerkannt werden.
Doch die Top-17-Auswahl ist nicht nur ein Highlight für die Gewinner, sondern auch für die gesamte Branche. Sie schafft eine Plattform, um Schweizer Produktionen zu promoten und Investoren sowie Festivals zu inspirieren. Besonders spannend ist, dass die Jury nicht nur auf kommerziellen Erfolg setzt, sondern auch auf künstlerische Innovation. Filme wie *„10.000 Stunden“* (ein Dokumentarfilm über die Entwicklung von KI) oder *„Die Kinder“* (eine emotionale Familiengeschichte) zeigen, wie vielfältig die Schweizer Filmkultur ist – von Dokumentarfilmen bis zu hochkarätigen Dramen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die internationale Vernetzung, die die Top-17-Auswahl ermöglicht. Viele der nominierten Filme werden auf Festivals in Europa, den USA oder Asien gezeigt, was ihnen die Chance gibt, auf der internationalen Bühne zu bestehen. Die Plattform dient zudem als Inspiration für junge Filmemacher:innen, die zeigen, dass Schweizer Geschichten global relevant sein können. Die Liste ist damit nicht nur eine Auszeichnung, sondern auch ein Motor für die Entwicklung der Schweizer Filmindustrie.
- Seit 2016 werden jährlich 17 Schweizer Filme und Serien auf der Top-17-Liste nominiert, darunter 2023 *„Der Untergang“* (Regie: Michael Haneke), *„Die Kinder“* (Regie: Anna Schudt) und *„10.000 Stunden“* (Regie: Joris Klerkx).
- Die Jury setzt sich aus internationalen Experten zusammen, darunter Filmkritiker:innen, Festivals und Medienvertreter:innen aus über 20 Ländern.
- 2021 gewann *„Die Fälscher“* den Oscar für den besten fremdsprachigen Film – ein Beweis für die internationale Anerkennung schweizerischer Filmkunst.
- Die Top-17-Auswahl wird von der Schweizerischen Filmförderungsstiftung (SFU) und der Schweizerischen Filmakademie (SFA) organisiert.
- Ein zentrales Ziel ist es, Schweizer Produktionen auf internationalen Festivals wie Cannes, Berlin oder Sundance zu platzieren.
Doch wie funktioniert die Auswahl genau? Die Jury bewertet zunächst eine breite Auswahl an Schweizer Filmproduktionen nach künstlerischen, technischen und thematischen Kriterien. Anschließend werden die besten Kandidaten für die Top-17 ausgewählt, die dann einer weiteren Prüfung unterzogen werden. Entscheidend ist dabei nicht nur die Qualität, sondern auch die potenzielle internationale Reichweite. Filme, die bereits auf Festivals gezeigt wurden oder internationale Kooperationen haben, haben dabei einen Vorteil.
Die Top-17-Auswahl ist damit mehr als eine reine Auszeichnung – sie ist ein Zeichen für die Stärke der Schweizer Filmkultur und ihre Fähigkeit, sich in einem globalen Wettbewerb zu behaupten. Für Filmemacher:innen aus der Schweiz ist sie eine Chance, ihre Geschichten auf der internationalen Bühne zu präsentieren, und für die Branche insgesamt ein Beweis dafür, dass Schweizer Filmkunst nicht nur lokal, sondern auch global gefragt ist. hier klicken, um die aktuellen Nominierten zu entdecken und zu sehen, welche schweizerischen Geschichten 2024 die internationale Bühne erobern werden.
